Offener Brief an Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière

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Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmenden

Hochverachteter Innenminister Dr. Thomas de Maizière, hochverachtetes Bundesverwaltungsgericht,

ich beginne diesen Text mit meiner Verachtung und meiner Geringschätzung für sie.

Ihr Verbot und die Bestätigung des Verbotes gegen das Waisenkinderprojekt Libanon e.V. bzw. Farben für Waisenkinder e.V. stellen einen Akt der Unmenschlichkeit dar, und sind lediglich ein weiterer Beweis für die Umkehrung unseres Rechtsstaates, in welchem das Recht zu Unrecht und das Unrecht zu Recht gewandelt wurden.

Meinen sie, dass die lächerlichen drei Millionen Euro, die so viele gütige Spender über Jahre zusammengetragen haben, auch nur annähernd an die Summen herankommen, die sie, vertreten durch unsere Bundesregierung, mit einem einzigen Atemzug für Israel in Form von U-Boot Geschenken bereitstellen?

Der Schutz und die Unterstützung eines Besatzungsgebildes, dass seit seiner Gründung völkerrechtswidrige ethnische Säuberung betreibt und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht, ist vielmehr Straftatbestand als die Unterstützung von Waisenkindern und verstößt als solche mit jeder Faser gegen den Gedanken der Völkerverständigung und ist darüberhinaus verfassungswidrig.

Was die Hizbullahkämpfer anbelangt, die im Kampfe gegen Israel ums Leben gekommen sind, so machen sie an dieser Stelle deutlich, dass das aggressive israelische Besatzungsregime Angriffskriege gegen den Libanon und gegen Syrien vornimmt und damit um ein weiteres gegen den von ihnen angepriesenen Gedanken der Völkerverständigung verstößt. Denn ich bin mir sicher, dass sie kaum einen Hizbullahkämpfer auf palästinensischem Boden finden werden. Dafür müssen die israelischen Luftstreitkräfte erst einmal jegliches Völkerrecht brechen und in die Hoheitsgebiete anderer Staaten eindringen, um dort Menschen aus der Luft abzuschießen.

Ungünstigerweise hat Israel in seiner Vergangenheit schon mehrfach versucht den Libanon zu besetzen und zu bekriegen und hat dabei viele, viele kleine Kinder elternlos und viele Eltern kinderlos gemacht. Das ist aber nichts neues und es interessiert auch nicht, da es sich um libanesische Kinder handelt. Handelte es sich um französische Kinder, so würden vielleicht Ebay, Amazon und Google ein paar Milliarden abzweigen. Da es sich aber um ein Volk handelt, dass aus Liebe zur Wahrheit gegen die unrechtmäßige Besatzung Palästinas aufsteht, werden diese Kinder von der westlichen Welt allein gelassen.

Aber ich garantiere ihnen und da brauchen sie sich überhaupt keine Gedanken zu machen, dass Gott kein Geld braucht und schon gar keine lächerlichen drei Millionen Euro, um sein Versprechen einzuhalten.

„Sei nun geduldig. Das Versprechen Gottes ist wahr.“ (Heiliger Koran, Sura:30 Vers: 60)

Und Gott selbst versorgt diese Kinder mit Sicherheit und reichhaltiger Versorgung, da bedarf es keiner Spender aus Deutschland, und doch hatten wir die Ehre diese Waisenkinder unterstützen zu dürfen.

Hochverachteter Innenminister Dr. Thomas de Maizière und hochverachtetes Bundesverwaltungsgericht,

ich bekunde ihnen mein Mitleid um ihre Angelegenheit, denn selbst wenn es sich lediglich um ein paar Euro handelte, die den ehrenwerten Waisenkindern zugute kamen, so haben sie doch folgendes auf sich anwendbar gemacht:

„Diejenigen, die das Vermögen der Waisen zu Unrecht verzehren, verzehren nur Feuer in ihrem Bauch. Und sie werden in einem Feuerbrand brennen.“ (Heiliger Koran, Sura:4 Vers: 10)

Auch wenn sie es nicht persönlich verschlingen, so haben sie doch das Unglück dieses Geld den Waisen zu entziehen.

Hochverachteter Innenminister Dr. Thomas de Maizière,

ich wünschte für sie, dass sie in diesem System einen anderen Platz für sich gefunden hätten, vielleicht Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft oder Bundesminister für Verkehr, dann hätten sie sich das erspart.

Unverändert verweilt unser Aufstand gegen die Besatzung Palästinas und fester Überzeugung verweile ich, dass jeder Spender und jeder Mensch, der seine Menschlichkeit nicht ganz und gar an das zionistische Regime verkauft hat mit noch größerer Begeisterung Waisenkindern Güte zukommen lassen wird. Denn das Verbot, das sie ausgesprochen und bestätigt haben, wird niemals den Sturm der Liebe eindämmen können, den ein jeder Spender für Waisenkinder empfindet.

Sie sollten vielleicht auch das Reisen in den Libanon verbieten oder gleich Fußfesseln für alle Muslime einführen, gekoppelt an eine Ausgangssperre ab 18:00 Uhr für jeden Bartträger und jeden, der eine Nonnen-artige Kopfbedeckung trägt, so wie Frankreich und die Schweiz, die bei der Findung rassistischen Gedankenguts immer sehr innovativ sind.

Meine höchste Verachtung ist ihnen sicher,

Ali Riza Özoguz

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Über den Autor

Muvahhid Özoguz

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