Merkel: Wir treten für die Sicherheit Israels ein

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In einem am 02. Oktober 2015 veröffentlichten Interview, sprach die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland mit der zionistischen Zeitung “Yedioth Ahronoth” über die Beziehungen Deutschlands zum zionistischen Regime. “Israel ist die einzige wirkliche Demokratie im Nahen Osten”, schwärmte Merkel. Darüber hinaus seien Freiheit und die Würde des Menschen gemeinsame Werte, die Israel mit Deutschland verbinde, so die Bundeskanzlerin.

Auf die Frage hin, ob die in ihrer Rede vor der Knesset 2008 gefalle Aussage, die Sicherheit Israels sei für sie als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar, auch eine militärische Komponente beinhalte, antwortet Merkel, dass es um die Sicherheit Israels insgesamt gehe und kein Bereich ausgenommen sei. Deutschland sei “schlichtweg nicht neutral.”

Weiterhin äußerte sie ihr Unverständnis gegenüber dem Widerstand der Islamischen Republik Iran gegen das zionistische Regime und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass dort irgendwann Politiker regieren mögen, die diese Überzeugung nicht teilen und Israel anerkennen.

Merkels Aussagen fallen in einer Zeit, in der nach Umfragen, mit denen “Yedioth Ahronoth” Bundeskanzlerin Merkel im Interview konfrontierte, die Mehrheit der deutschen Bevölkerung das Verhalten des zionistischen Regimes gegenüber den Palästinensern mit dem des NS-Regimes gegenüber den Juden vergleicht. Während das zionistische Regime zusehends in Deutschland und der Welt geächtet wird, hofft Angela Merkel auf bessere Beziehungen zwischen dem deutschen Volk und den Zionisten. Es verdichten sich zusehends die Anzeichen der Entfremdung der deutschen Bevölkerung von ihren Regierenden.

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Mehdi Kazemi

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