Imam Hussain (a.) und der Gesandte Gottes (s.)

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Von der Geburt von Imam Hussain (a.) im vierten Jahr n.d.H. bis zum Ableben des Gesandten Gottes (s.) im zehnten Jahr nach der Hijra, wurde den Menschen die tiefe Liebe und Zuneigung des Propheten der Barmherzigkeit Muhammad (s.) für Imam Hussain (a.) und seine großartige Stellung bewusst.

So sagte Salman al-Farsi: Ich sah, wie der Gesandte Gottes (s.) Imam Hussain (a.) auf seinen Schoß setzte, ihn küsste und zu ihm sprach: Du bist gütig, der Sohn eines Gütigen und Vater der Gütigen. Du bist ein Imam, der Sohn eines Imams und Vater der Imame. Du bist ein Zeichen Gottes, der Sohn eines Zeichen Gottes und der Vater der Zeichen Gottes, welche neun seiner Kinder sein werden und ihr Siegel wird ihr Qa’im (Imam der Zeit a.)) sein. (1)

Anas ibn Malik überliefert: Als man den Propheten fragte, wem er von seiner Ahl-ul-Bayt am meisten liebt, sprach er: Hassan und Hussain. (2) Oft hat der gütige Gesandte Gottes Hassan (a.) und Hussain (a.) an seine Brust gedrückt, ihnen seine Liebe ausgedrückt und sie geküsst. (3)

Selbst Abu Huraira, der ein Söldner von Muawiyah (l.) war und zu den Feinden der Familie des Imamats zählte, gesteht ein: Ich sah den barmherzigen Propheten wie er Hassan und Hussain auf seine Schultern setzte und in unsere Richtung kam. Als er bei uns ankam, sagte er: Jeder, der diese zwei Kinder von mir lieben sollte, liebt mich und jeder, der ihnen feindlich gesinnt sein sollte, ist mir feindlich gesonnen. (4)

Die himmlische, intime und spirituelle Beziehung zwischen dem Gesandten Gottes (s.) und Imam Hussain (a.) kann man auch durch diesen Ausspruch des heiligen Propheten (s.) in Erfahrung bringen: Hussain ist von mir und ich bin von Hussain. (5)

Quellen:
(1) Saduq, Kamal-ud-Din, S. 152

(2) Tarmidhi, Sunnan, B. 5, S. 323

(3) Dhakha’ir-ul-Uqba, S. 122

(4) Al-Asabah, B. 11, S. 30

(5) Tarmidhi, Sunnan, B. 5, S. 324 – In diesem Bereich wurden die Überlieferungen aufgeführt, die in den sunnitischen Büchern vorkommen, damit es auch für sie eine Nachweisbarkeit hat.

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Über den Autor

Mehdi Kazemi

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