Die Bescheidenheit Imam Khameneis (Teil: 3)

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Imam Khamenei wird insbesondere als Islamischer Revolutionsführer seit 1989 von imperialistischen Mächten bekämpft, boykottiert und verleumdet. Ziel ihrer langjährigen Kampagne ist es die Menschen von einer echten Bekanntschaft mit dem Imam abzuhalten und die Botschaften der Islamischen Revolution verzerrt darzustellen. Entsprechend erdichten ihre Medien von Zeit zu Zeit verleumderische Geschichten, dass sich Imam Khamenei persönlich bereichern und ein luxuriöses Leben auf Kosten der Bevölkerung führen würde. Deshalb beschloss die Redaktion von islamisches-erwachen.de sukzessive authentische Lebensgeschichten und Erinnerungen anderer Personen über Imam Khamenei zu publizieren, die ein anderes Bild über den Islamischen Revolutionsführer als jenes der Lügenmedien zeichnen. Die erste Reihe handelt über seine bemerkenswerte Bescheidenheit und Askese. Nach dem ersten und zweiten Teil, wird im Folgenden der dritte Teil der Reihe veröffentlicht.

Eines Tages ging ein Freund von mit in das Haus des Islamischen Revolutionsführers. Verwundert von seinen Erlebnissen berichtete er mir: „Ich ging eines Morgens aufgrund einer wichtigen Angelegenheit zum Haus seiner Exzellenz. Ich sah, dass auf der Tischdecke zum Frühstück nur Käse und Brot gedeckt waren und dass die Kinder mit großem Appetit davon aßen. Ich fragte mit Verwunderung, weshalb dies so sei. Imam Khamenei entgegnete: „Es ist eine Weile her, seitdem wir zuhause Käse hatten. Erst kürzlich haben sie dafür wieder Coupons zur Verfügung gestellt.“ So sieht das Frühstück im Hause von jemandem aus, der über das gesamte Gemeinvermögen des Landes verfügt. Er könnte von den besten Speisen nehmen und die hochwertigsten Klamotten anziehen, wohingegen er sich mit dem Geringsten begnügt. [1]


In der Zeit der Präsidentschaft von Großayatullah Khamenei war mein Ehemann, Mirhossein Mousavi, Premierminister. Wir waren Nachbarn des Islamischen Revolutionsführers. Eines Tages kam seine Frau zu uns nach Hause und fragte: „Unsere Coupons für Zucker und Zuckerwürfel sind aufgebraucht. Könnten Sie uns ein wenig davon leihen?“ Ihre Anfrage verdeutlichte, dass im Hause von Ayatullah Khamenei ausschließlich Coupons für den Lebensmittelerwerb verwendet und dass die Nahrungsmittel nicht auf den freien Markt beschafft werden. [2]


Ein Familienangehöriger des Islamischen Revolutionsführers berichtete einst, dass Imam Khamenei eines Tages aus dem Gefängnis des 21. Regiments entlassen wurde, woraufhin er ihn abholte. Er erzählte: Als seine Exzellenz in das Auto stieg, bemerkte ich, dass ihm ein Magengeschwür zu schaffen machte. Um sein Leid zu mindern, hatte ich ihm ein Kilo Bananen gekauft, damit er etwas isst. Ich gab ihm eine Banane. Doch seine Exzellenz fragte: „Für wie viel hast du das Kilo Bananen gekauft?“ Sobald ich sagte für zwei Toman, entgegnete der Revolutionsführer: „Du hast zwei Toman für das Kilo Bananen bezahlt, damit ich sie esse?“ Egal was ich tat, er aß sie nicht. Obwohl er Magenschmerzen hatte, aß er sie nicht und sprach: „Können etwa alle Menschen so teures Obst kaufen und essen?“ [3]


Ein Freund berichtete, dass er einst einen dicken Teppichboden für das Zuhause des Islamischen Revolutionsführers besorgte. Als seine Exzellenz diesen sah, sagte er: „Bringt diesen Teppichboden weg. Jene dünnen Teppichböden sind für unser Leben ausreichend.“ Gewiss muss der Imam der Muslime so sein. Er lebt nach der Lebensweise von Amir-ul-Mu’minin (Friede sei mit ihm) und diese Methode ist für uns alle eine Lektion. [4]


Einer Begleiter auf der Reise von Herrn Khamenei nach Bosnien-Herzegowina erzählte mir, dass sie sich damals auf dem Rückweg nach Iran befanden, als dieser den Revolutionsführer fragte, ob er nicht etwas als Geschenk kaufen wolle. Er überlegte kurz und sagte: „Wir haben zuhause wenige oder keine Badetücher mehr. Man sagt, dass sie hier gute Badetücher haben. Es reicht, wenn wir einige Tücher kaufen.“ [5]


Ich sehe es als meine Verpflichtung an zu bezeugen, dass das Leben seiner Exzellenz Ayatollah Khamenei äußerst schlicht ist. Dies tue ich nicht, weil unser Führer dies benötigen würde, sondern weil ich es als meine Pflicht ansehe, diese wichtige Angelegenheit mit den Muslimen und Revolutionären zu teilen. Ich weiß, wie es in seinem Zuhause aussieht. Auf seiner Tischdecke ist nicht mehr als ein Essen gedeckt. Seine Familie lebt auf einem einfachen Teppichboden. Eines Tages ging ich in sein Haus und setzte mich auf einem abgenutzten und abgetretenen Teppich, der wahrscheinlich noch aus der Mitgift seiner Ehefrau stammte. Aufgrund seiner Rauheit flüchtete ich schnell auf den Teppichboden. [6]


Es war ungefähr im Jahre 1986, als der Revolutionsführer einst bat: „Bitte kauft vom Sayyid Ismail-Platz ein Fahrrad aus zweiter Hand für die Kinder.“ Als ich dorthin ging, bemerkte ich, dass die Preise für gebrauchte Fahrräder ab 5000 Toman begannen. Ich holte ebenfalls die Preise aus der Stadt Maschhad ein. Doch auch dort kosteten sie so viel. Auf der anderen Seite fragten mich die Kinder stets: „Herr Rajabzadeh, wann kommt das Fahrrad?“ Als ich seiner Exzellenz von den Preisen berichtete, sprach er: „Nein, zu diesen Preisen ist es nicht notwendig für die Kinder ein Fahrrad zu kaufen.“ [7]


In der Zeit der Präsidentschaft des Islamischen Revolutionsführers schickte er mich einst, um einen Samowar zu kaufen. Ich begab mich zum Bazar von Teheran und konnte mit Mühe und Not einen elektrischen Samowar zu einem genossenschaftlichen Preis kaufen. Am nächsten Tag sagte seine Exzellenz zu mir: „Bitte geht und bringt diesen Samowar zurück.“ Ich entgegnete, dass ich diesen elektronischen Samowar mit großen Mühen zum genossenschaftlichen Preis beschaffen konnte, doch der Revolutionsführer wiegelte ab: „Kauft einen mit Öl betriebenen Samowar. In diesen Zeiten des Krieges ist es nicht angemessen, dass wir einen elektronischen Samowar benutzen, wo doch der Strom für uns lebenswichtig ist.“ [8]


Eines Morgens an der Kriegsfront sagte ich zum Islamischen Revolutionsführer: „Für heute haben wir jenes Essen vorgesehen. Doch alle Dienenden der Einheit sind der Auffassung, dass wir aufgrund Ihrer gesegneten Präsenz ein anderes Essen vorbereiten sollten.“ Seine Exzellenz entgegnete: „Kocht jenes Essen, welches ihr in euren Planungen vorgesehen hattet. Lasst mich jenes Essen kosten, welches die Basidschies auch zu sich nehmen.“ Auch im Schützengraben verhielt er sich sehr vertraut und genügsam. Er erlaubte nicht, dass wir seinetwegen die kleinste Änderung im Graben vornehmen. Er saß auf demselben Teppichboden, auf dem die Basidschies saßen und gestattete uns nicht einmal, dass wir ihm einige Decken als Sitz-Unterlage bereitstellen. [9]


Das Fleisch im Hause von Ayatullah Khamenei wurde in der Zeit seiner Präsidentschaft ausschließlich durch Coupons beschafft. Er sagte zu mir: „Bis auf dieses Coupon-Fleisch, welches allen Menschen gegeben wird, habe ich bis jetzt kein Fleisch vom freien Handel gekauft.” Genauso verhielt es sich mit dem Energie-Verbrauch im Hause seiner Exzellenz. Und wenn sie einmal frisches Fleisch verwendeten, so wurde es ihnen von Menschen gebracht, die ein Gelübde darauf ablegten. Auch heute führt er das Leben der Schwachen und Mittellosen. Es ist ein überaus einfaches Leben. Diese Wahrheiten muss man aufschreiben und in der Geschichte verewigen. [10]


Quellen:

[1] General Ali Shushtari, Khorshid dar Jebhe, S. 158

[2] Zahra Rahnavard, Ehefrau von Mirhossein Mousavi, Parto Sokhan, Nr. 39

[3] Frau Ahadian, Sonderbeitrag der Quds-Zeitung zum Neujahr 1994

[4] Hudschat-ul-Islam Sayyid Ali Akbar Hosseini, Parto Khorshid, Nr. 114

[5] Allamah Mesbah Yazdi, Dar Mahzar Bozorgan, S. 196 und 197

[6] Hudschat-ul-Islam Sayyid Ahmad Khomeini (r.), Mahnameh Resaneh, Nr. 16

[7] Rajabzadeh, Sonderbeitrag der Quds-Zeitung zum Neujahr 1994

[8] Rajabzadeh, Keyhan vom 11. Juni 1995

[9] General Asghar Saboori, Khorshid dar Jebhe, S. 152

[10] Allamah Mesbah Yazdi, Parto Sokhan, Nr. 27

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