Belebt den Qudstag!

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“Dialog mit »Israel-Hasser«?” [1], “Sigmar Gabriel auf Tuchfühlung mit dem Antisemitismus” [2], Israel-Hasser im Auswärtigen Amt [3] lauten die Titel einer neuen Hetzkampagne gegen den Qudstag. Bei dieser wird nun der geehrte Scheich Torabi aufgrund seiner Teilnahme am Qudstag aufs Härteste attackiert.
Aber was hat es mit dem Qudstag auf sich, das Jahr für Jahr ein unglaublicher Medienkampf geführt wird, um diese Demonstration und ihre Teilnehmer in Verruf zu ziehen?
Eine Demonstration die jährlich nur ein einziges Mal stattfindet und bei der für lediglich zwei bis drei Stunden einige Unterstützer Palästinas in Berlin Stellung beziehen.

Lohnt sich bei dieser scheinbar unbedeutenden Demo der Kampf bis aufs Letzte für die Springergruppe und für die Zionistische Lobby?

Nein er lohnt sich nicht, aber eine Alternative haben sie nicht. Denn der Qudstag ist der Grundstein für das Scheitern des zionistischen Projektes.
1979 durch Imam Khomeini ausgerufen und gleich einem Baum gepflanzt trägt der nunmehr fast 40 Jahre alte Baum, der Tag Jerusalems seine Früchte.

Der Qudstag ist international der Tag der Entrechteten. Der Qudstag ist das Symbol des Aufstandes gegen Aparthheid, Besatzung und Unterdrückung.

Es ist eine verzweifelte Situation in der sich Blätter wie die Bild, das Hamburger Abendblatt oder die Jerusalem Post befinden. Sie haben keine Wahl als den Kampf
gegen einen Prozess, der einmal in Gang gesetzt nicht mehr zum Stehen kommen wird.

Diese zermürbende Knochenarbeit die die Blätter leisten müssen, ist objektiv betrachtet frustrierend. Sie können den vorhersehbaren Zerfall des besatzerischen Apartheidsstaates nicht durch Ihre Schriften aufhalten. Noch können sie Palästinas Besatzung durch ein Verschweigen des Qudstages in die Länge ziehen.

Der #qudstag2017 wird international, so Gott will, ein voller Erfolg für die Unterdrückten in der gesamten Welt und im speziellen für Palästina werden.

Was machen die Unterstützer der Unterdrückung nun aber wenn sie verzweifelt sind? Sie versuchen vom Thema abzulenken und jemandem die Schuld zuzuweisen.

Doch weder die Ablenkung noch die Schuldzuweisungen nutzen etwas. Denn Israel als Apartheids- und Besatzungsstaat ist nicht haltbar.

Das Islamische Zentrum Hamburg, bekannt für den vielfach angeregten Dialog #izh_moschee_des_dialogs und Scheich Torabi der durch seine Basisarbeit im Hinnlick auf die Islamische Akademie Deutschlands herausragende Arbeit geleistet hat bleiben, unberührt von dem Unfug den solche Blätter über sie verbreiten.

Möge Gott dem Palästinensischen Volk beistehen und das Leid mildern das Israel seit nunmehr fast 70 Jahren über die Palästinenser gebracht hat.
Und so gilt es für uns den Qudstag zu beleben, denn die Verzweiflung der Zionisten war nie größer als heute!

[1] http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28707
[2] http://www.hagalil.com/2017/05/torabi/
[3] http://www.bild.de/wa/ll/bild-de/unangemeldet-42925516.bild.html

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Über den Autor

Ali Riza Özoguz

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